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Hier geblieben!

Zum Weltfriedenstag am 3. September organisierte ESTAruppin gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt und EvaMigra eine Ausstellung zu Asylbedingungen im Landkreis auf dem Schulplatz.

Jeder Arztbesuch muss im Vorfeld genehmigt werden - diese und weitere Regeln gilt es zu beachten, wenn man Asyl in Deutschland beantragt, aber noch kein Bleiberecht hat. 

Sechs Plakate informieren im Pavillon³ auf dem Neuruppiner Schulplatz über die soziale und rechtliche Situation von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in Deutschland. Zudem deutet ein Bett und eine Madratze an, wieviel Raum den Menschen im Treskower Heim zur Verfügung steht.

Frühlingsrollen am Weltfriedenstag"Auf den ersten Blick sieht man den Menschen dort die schlechten Bedingungen nicht an, unter denen Sie in der Warteschleife leben", erklärt Migrationsberaterin Birte Schmidt von ESTAruppin. "Sie lächeln viel, sind freundlich und aufgeschlossen. Erst in späteren Gesprächen wird ihre Lage deutlich." 

Zur Eröffnung der Ausstellung kochten vietnamesiche Flüchtlinge aus dem hiesigen Asylbewerberheim Frühlingsrollen und kamen mit interessierten NeuruppinerInnen ins Gespräch.

Das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt informierte zudem über die geplante Gegendemonstration zum (Neo-)Nazi-Aufmarsch am 24. September 2011.

Christiane Schulz, Geschäftsführerin von ESTAruppin, rief die NeuruppinerInnen am Weltfriedenstag dazu auf, eine Patenschaft für eine Flüchtlings-Familie zu übernehmen. Denn diese haben zwar teilweise einen Wohnberechtigungsschein, können aber aufgrund von Sprachbarrieren und Vorurteilen von Vermietern und Verwaltern nur schwer eine Wohnung finden. Interessierte können sich gern über c.schulz@estaruppin.de melden.

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